Werden Sie Kinderpatin/Pate
DHS-Kinderhilfe, Margret-Heimberger-Haus, in Tblisi/Georgien:
Unser Projektort in Georgien heißt Tbilisi. Tbilisi ist die Hauptstadt von Georgien (Kaukasus). Was man auf den ersten Blick kaum vermutet, die Einkommen im Land liegen unter denen vieler afrikanischer Staaten.
Das Land ist von starker Armut geprägt. Zusätzlich wurde der Norden Georgiens 2008 von Krieg überzogen. Die Georgier wurden gewaltsam vertrieben.
Mitnehmen konnte man nichts. Ob Haus oder Eigentum, es wurde ohne Entschädigung geplündert, beschlagnahmt und unbewaffnete Zivilisten wurden ermordet. Wer überlebte, konnte froh sein.
So bekam das kleine Land, das ohnehin starke wirtschaftliche Schwierigkeiten hatte, neue Probleme. Es mußte viele Flüchtlinge aufnehmen und ernähren.
Seit 2008 ist die DHS-Kinderhilfe in Georgien aktiv. Zuerst unterstützen wir Flüchtlinge in Not- und Sammelunterkünften, die absolut menschenunwürdig untergebracht waren. Ebenso bescheiden sah die Lebensmittelversorgung aus.
Seit Oktober 2010 unterstützen wir Kinder durch Kinderpatenschaften und Spenden über das Margret-Heimberger-Haus der DHS-Kinderhilfe in Tblisi. Was in 2010 mit 10 Kindern begann, waren im April 2012 bereits 105 Kinder, die durch Kinderpatenschaften die Chancen auf eine bessere Zukunft erhielten.
Die Kinder (und Ihr Umfeld) erhalten Lebensmitteln, Hygienematerial in besonderen Fällen Kleidung, medzinische Hilfen. Es gibt Unterstützung zum Schulbesuch, Schulmaterial, Sprachkurse, Lerngruppen, wie eine eigene DHS-Schulklasse im Projekt.
Das Konzept der DHS ist es, die Hilfe selbst bis vor Ort zu bringen und dort geplant, nachhaltig und kontrolliert umzusetzen. Das macht Sinn.
Viele Kinder in Tblisi brauchen dringend Hilfe. Das Leben dort ist von Hunger und Kälte geprägt. Es gibt oft nur eine Frage am Tag: "was kann ich essen?". An einen vernünftigen Schulbesuch ist oft nicht zu denken.
Während auf dem Land viele Menschen von der Hand in den Mund leben und sich
zumindest durch einen eigenen Garten über Wasser halten, ist das Leben in der Stadt für viele Menschen fast unerträglich. Eine ernst zu nehmende staatliche Hilfe gibt es nicht. Es gibt keine Sozialhilfe wie z.B. in Deutschland, die Rente beträgt rund 40 Euro, wenn man Rente bekommt. Eine gesetzliche Krankenversicherung gibt es nicht. Wer kein Geld hat, kann nicht zum Arzt gehen und kann keine Medikamente kaufen. Entsprechend sind die Zukunftsaussichten der Kinder.
Wir haben Projektfamilien, da sind Kinder unterernährt, wo es im Haus keine Heizung gibt und keinen Wasseranschluß. Das Wort "Haus" ist dabei übertrieben. Es sind Zimmer, z.B. 3 x 3 Meter groß, ohne Fenster. Eine Ruine oder eine alte leerstehende Halle, wo man eine Unterkunft fand. Nachts kommen manchmal Hunde in die Hallen, um sich auch zu wärmen. Krankheiten sind oft inklusive. Hier TBC, da Würmer. Hepatitis. Die Kindersterblichkeit, bis zum 10 Lebensjahr, ist rund 7,5 mal höher als in Deutschland.
Wir sind Patenkinder. Viele Kinder möchten auch sehr gerne eine Kinderpatin oder einen Kinderpaten
Werden Sie jetzt Kinderpatin oder Kinderpate
Wie erfolgt die Hilfe:
-Wir nehmen Kinder auf die Warteliste
-Die Kinder sind zwischen Geburt und rund 10 Jahren alt
-Die Kinder und deren Familien sind uns bekannt. Die Situation ist überprüft und unsere ständigen Helfer/innen haben Kontakt
-Wird eine Patenschaft abgeschlossen, wird das Kind in das Projekt aufgenommen
Was bekomme ich dabei?
1. Sie helfen einem Kind, damit es an einen vernünftigen Schulbesuch teilnehmen kann.
2. Sie helfen einem Kind, denn es bekommt durch Ihre Patenschaft regelmäßig Lebensmittel und Hygienematerial, für sich und seine Familie.
3. Sie helfen einem Kind, denn es bekommt ein Minimum an vernünftiger Kleidung und in besonderen Notlagen medizinische Hilfen.
4. Das Kind bekommt durch Ihre Kinderpatenschaft die Möglichkeit zur Teilnahme am Nachhilfeunterricht, wie die Möglichkeit Sprachkurse und Kinderstunden, etc. zu besuchen.
5. Sie erhalten eine steuerlich abzugsfähige Spendenquittung und können Ihre Hilfe absetzen. Darüber hinaus können Sie mit dem Kind in Briefkontakt treten (wir übersetzen die Post kostenfrei für Sie), Sie können nach einem Jahr der Patenschaft das Projekt besuchen, Sie erhalten den Rechenschaftsbericht der Stiftung, Projektinfos und wir sammeln 2 x im Jahr Post bei den Kindern ein und leiten diese Post (übersetzt und kostenfrei) an die Paten weiter.
6. Sie helfen einem Kind, damit es Hoffnung fühlen kann.
Klicken Sie hier, um zu den Patenkindern auf der Warteliste zu kommen
